Frontpage konfigurieren

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Dokumentenstatus

Diese Seite enthält teils veraltete Informationen.

Da mich das hier behandelte Thema nicht interessiert, werde ich diese Seite nicht mehr bearbeiten. Sie bleibt bis auf weiteres allerdings unverändert bestehen.

Grundeinstellungen

Wenn du FP 2000 hast, erstelle als erstes mal das Beispielweb, das in dem beigepackten Buch erklärt wird. Wenn du das gemacht hast (dauert keine 2 Stunden!), hast du schon mal das Rüstzeug, um anfangen zu können. Danach solltest du allererst FP 2000 konfigurieren.

Unter "Extras->Seitenoptionen->Allgemein" solltest du die ersten drei von vier möglichen anhaken.

Ebenso solltest du in dem Dropdownmenü die Sprache für die Rechtschreibprüfung einstellen.

Dann wechselst du auf das Blatt "Standardschriftart" und klickst "US/Westeuropäisch" für den Zeichensatz an. In den beiden Feldern darunter kannst du die Standardschriftart und die Schriftart, die im Quelltext verwendet wird, einstellen.

Danach wechselst du auf das Blatt "HTML-Quelltext", wo du "bestehendes HTML erhalten" anklicken müßtest, da FP den Quelltext ansonsten eigenständig ändert, auch wenn dies unerwünscht ist. Die anderen Felder kannst du einstweilen unbeachtet lassen, bis du ein wenig Erfahrung mit HTML hast. Dann wirst du selbst wissen, welche Auswirkung diese Optionen haben.

Danach wechselst du auf das Blatt "Kompatibilität", wo du im ersten Dropdownmenü "sowohl Internet Explorer als auch Navigator" einstellen solltest. Im zweiten Menü solltest du Browserversionen 4.0 und später einstellen. Bei der Einstellung von Versionen ab 3.0 würde viel Funktionalität verlorengehen, bei der Seltenheit dieser Browser solltest du darauf keine Rücksicht mehr nehmen. Im dritten Menü solltest du "Benutzerdefiniert" einstellen. Das Feld "mit Frontpage Servererweiterungen" sollte angehakt sein. Unter Technologien solltest du JavaScript, Dynamic HTML, Frames, CSS 1.0 und CSS 2.0 angehakt haben, alles andere sollte vorläufig nicht aktiviert werden.

Dann wechselst du auf das Blatt "Farbcodierung". Das Feld "Farbcodierung anzeigen" sollte angeklickt sein. Damit stellst du ein, wie die Syntax im Quelltext farblich dargestellt wird. Bei fehlerhaften Eingaben wird der Quelltext farblich verfälscht und du erkennst sofort, daß hier ein Fehler vorhanden sein muß.

"Autominiaturansicht" - ich bin draufgekommen, daß FP die Bilder sehr sauber herunterrechnet und in guter, ansprechender Qualität als "*_small"-Version abspeichert. Lediglich eine Dateigrößenoptimierung in einem Grafikprogramm könnte sinnvoll sein, ist aber nicht nötig, da der Gewinn nicht allzugroß ist.

So, und wenn du das alles gemacht hast, wird dir auffallen, daß einige Funktionen von FP grau hinterlegt, somit nicht verfügbar sind. Das liegt daran, daß bei "Kompatibilität" auch der Navigator ausgewählt wurde, der verschiedene Features von FP nicht interpretieren kann. Dabei handelt es sich in der Regel aber um unwichtige Spielereien, die dich nicht wirklich einschränken. Bei dieser Einstellung kannst du dir ziemlich sicher sein, daß deine Seiten, bis auf einige Kleinigkeiten, die du händisch im Quelltext ändern müßtest, in beiden großen Browsern funktionieren.

CSS-Unterstützung

Da sich auch HTML ständig weiterentwickelt und es in naher Zukunft ohne CSS nicht mehr möglich sein wird, valide Seiten zu erstellen, hier gleich mal ein Tip, wie du dir die Seitenformatierung vereinfachen kannst:

Erstelle eine leere Seite in Notepad (in FP-XP nicht nötig, da es inzwischen ein vollwertiger CSS-Editor ist!), die du dann als "format.css in deinem Web abspeicherst. Darin kannst du, nachdem du unter "Extras -> Optionen -> Editoren konfigurieren" Frontpage als CSS-Editor angegeben hast, dann mit Frontpage deine CSS-Anweisungen schreiben. Wenn du das CSS fertig hast, erstelle eine neue Seite. Das erste, was du auf dieser Seite machen musst, ist folgendes: Füge über das Menü "Format -> Links zu StyleSheet" den Pfad zu deiner CSS-Datei in die Seite ein. Dadurch übernimmt Frontpage das CSS als Standard-Formatvorlage und schreibt keine Fonttags mehr in den Quelltext, solange du nur Formate anwendest, die im StyleSheet definiert sind.

Allgemeines zu WYSIWYNG

So, und nun noch was grundsätzliches: Jeder WYSIWYNG-Editor kann nur eine Krücke sein, Webanwendungen zu erstellen, er kann niemals alle Eventualitäten abdecken. Folglich wirst du nicht umhinkommen, dich mit HTML zu beschäftigen, um den einen oder anderen Sonderfall per Hand zu behandeln. Ohne HTML-Kenntnisse werden die Seiten mit jedem Editor ein Graus für den Fachmann sein, in weiterer Folge, wenn die Angabe der DOCTYPE zwingend vorgeschrieben wird, wird es auch bei der Seitendarstellung im Browser vermehrt zu Problemen kommen. Dabei ist es egal, mit welchem Editor du arbeitest, jeder fordert auf seinen Gebieten ab und zu etwas Nacharbeit im Quelltext.

Viel Spaß!
Kurt

Angelegt: Vor meiner Zeit
Letzte Bearbeitung: 2005/06/11 / 14:10:53